Aus dem laufenden System. Keine Mockups.
Die folgenden Ansichten stammen aus der Anwendung, so wie sie heute läuft — Konfigurator, Portal, Ersatzteilfinder und Backoffice. Jede Ansicht lässt sich per Klick vergrößern.
Was ein CPQ ist
Configure, Price, Quote — ein CPQ beantwortet drei Fragen in einem Zug: Welche Variante ist für diesen Kunden technisch baubar? Was kostet sie? Und wie wird daraus ein Angebot, mit dem Vertrieb, Einkauf und Fertigung weiterarbeiten? Es ist die Stelle, an der das Produktwissen eines Herstellers formal hinterlegt ist.
Warum das zählt
Bei variantenreichen Produkten liegt dieses Wissen meist in Excel-Tabellen und wenigen Köpfen. Die Folgen: Angebote, die Tage brauchen. Verkaufte Varianten, die so nicht gebaut werden können. Ein CPQ holt das Wissen in ein Modell — prüfbar, änderbar, für jeden im Vertrieb benutzbar.
Konfigurieren, bis nur noch Gültiges übrig ist.
Ein Constraint-Solver hält die Auswahl widerspruchsfrei. Was eine Regel ausschließt, ist gesperrt und durchgestrichen — nicht erst nach dem Klick abgewiesen.
- Nie eine ungültige Option. Nach jeder Auswahl wird der Lösungsraum neu berechnet. Gesperrtes bleibt sichtbar — der Anwender sieht, warum es gerade nicht geht.
- Preiskorridor statt Preisrätsel. Die Spanne steht vor der ersten Antwort, wird mit jeder Auswahl enger und kippt am Ende in einen Endpreis.
- Gewählt ist nicht bestimmt. Der Konfigurator trennt, was der Anwender entschieden hat, von dem, was eine Regel entschieden hat — mit Verweis auf die Regel.
- Änderung ist Redaktion, kein Release. Modelle sind versioniert mit Gültigkeitszeitraum. Laufende Angebote behalten ihre Fassung.
Bestehende Modelle werden eingelesen, nicht abgetippt.
Wer heute schon konfiguriert, hat sein Produktwissen bereits irgendwo liegen — im Altsystem, in Regeltabellen, in Flussdiagrammen. Wir lesen diese Wissensbasen ein und lassen ein Sprachmodell Attribute, Werte, Constraints und Regeln vorschlagen. Der Modellverantwortliche prüft, korrigiert und gibt frei — durch dieselben Gates wie jedes selbst gebaute Modell. Die Monate des Abtippens entfallen, die Verantwortung bleibt beim Menschen.
Der verlängerte Arm des ERP
Das Portal ersetzt kein ERP und hält keine zweite Wahrheit. Es ist die Fläche, über die Ihr Kunde die Vorgänge erreicht, die ohnehin in Ihrem ERP laufen: Aufträge, Lieferungen, Rechnungen, Maschinenpark, Service — ohne dass es jemand abtippt oder am Telefon vorliest.
Eine Maßnahme, zwei Wirkungen
Jede Frage, die der Kunde selbst beantwortet, ist ein Anruf, den Ihr Innendienst nicht entgegennimmt. Transparenz ist die einzige Maßnahme, die beide Seiten gleichzeitig entlastet: Der Kunde bekommt Auskunft sofort, Ihre Mitarbeiter behalten die Fälle, für die es sie wirklich braucht.
Der Kunde beantwortet seine Fragen selbst.
Maschinenpark, Angebote, Bestellungen, Lieferungen und Rechnungen an einer Stelle — dazu ein Katalog, der je Kundengruppe andere Sortimente und Preise zeigt.
- Freigabe zwischen Techniker und Einkauf. Wer das Teil braucht, ist selten der, der bestellen darf. Der Techniker legt in den Warenkorb, der Einkauf gibt frei — mit Wertgrenzen, Kostenstelle, Vertretung. Je Kunde eingestellt, nicht einprogrammiert.
- Ein Warenkorb für alles. Katalog, Schnellerfassung und Ersatzteilsuche schreiben in denselben Warenkorb — und laufen denselben Freigabeweg.
- Das ERP bleibt führend. Aufträge, Lieferungen und Rechnungen kommen aus dem ERP. Es gibt keine zweite Wahrheit, die abgeglichen werden müsste.
- Sortiment und Preis je Kundengruppe. Derselbe Katalog zeigt zwei Kunden zwei verschiedene Ausschnitte — öffentlich und angemeldet aus einer Quelle.
Ersatzteilsuche ist Detektivarbeit
Der Kunde hat ein defektes Teil in der Hand und keine Nummer dazu. Es folgt: alte PDF-Zeichnung, Foto per Messenger, Rückruf beim Service, Bestellung per Mail. Zwei Tage für ein Teil, das 80 € kostet. Und dann kommt das falsche Teil — die Maschine steht weiter.
Für den Hersteller dreifach teuer
Die Fehllieferung. Der zweite Serviceeinsatz. Und der Kunde erinnert sich beim nächsten Investitionsentscheid, wie lange seine Maschine stand. Jede Stunde Stillstand kostet einen mittelständischen Fertiger rund 25.000 € — während der Hersteller an einem 80-€-Teil verdient hätte.
der gescheiterten Ersteinsätze gehen auf fehlende oder falsch bestellte Teile zurück
der ungeplanten Stillstände beginnen mit dem Ausfall eines kritischen Teils
zusätzliche Anfahrten kostet im Schnitt jeder gescheiterte Ersteinsatz
Fehlbestellungen allein durch einen digitalen Ersatzteilkatalog
Branchenwerte aus Erhebungen zum First-Time-Fix im Field Service, zu Stillstandsursachen in der Fertigung und aus Ersatzteilkatalog-Projekten (Quanos); Stillstandskosten nach Senseye/Siemens, „The True Cost of Downtime“. Größenordnungen, keine Messung an Ihrem Haus.
Aus zwei Tagen Suche wird ein Klick.
Ihr Kunde dreht das Modell seiner Maschine, klickt auf das defekte Teil und legt es in den Warenkorb. Nummer, Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit stehen daneben — aus Ihrem ERP, also verbindlich.
- Keine Teilenummer nötig. Wer die Maschine sieht, findet das Teil. Ein Klick füllt Zeile und Stammsatz: Preis, Werk, Wiederbeschaffungszeit, Datenblatt.
- Weniger Fehlbestellungen, weniger zweite Anfahrten. Der Hebel liegt nicht im Teilepreis, sondern im Serviceeinsatz, der nicht nötig wird.
- Auch ohne 3D-Modell. Explosionszeichnungen mit anklickbaren Positionen genügen für ältere Baureihen — kein Digitalisierungsprojekt vorweg.
- Das Quellmodell verlässt das Haus nicht. Ausgeliefert werden optimierte Ableitungen über kurzlebige, signierte Adressen — nicht die CAD-Datei.
Integrierter API-Hub
Jede Anbindung liegt an einer Stelle: Zugänge, Maschinentoken, Endpunkte, Protokoll — für ERP, Service Cloud, PLM oder Zahlungsdienst. Und die Überwachung ist fachlich statt technisch: nicht ein Protokoll voller HTTP-Codes, sondern die Frage, ob dieser Auftrag, dieser Kunde, dieses Material angekommen ist.
No Code, damit es niemanden aufhält
Felder, Masken, Listenspalten, Rollen, Prozesse und Zielsysteme werden eingestellt, nicht programmiert. Das ist keine Bequemlichkeit — es ist der Unterschied zwischen „im nächsten Release“ und „heute Nachmittag“.
Ändern, ohne auf ein Release zu warten.
Materialstamm, eigene Felder, Rollen, Prozesse und Anbindungen pflegt der Fachbereich im laufenden Betrieb. Was anderswo ein Ticket und ein Deployment ist, ist hier eine Eingabe.
- Anbinden statt integrieren. Zielsystem eintragen, Token erzeugen, Protokoll wählen — die Überwachung zeigt Business-Objekte, nicht Statuscodes.
- Eigene Felder und Masken ohne Entwickler. Feld anlegen, in die Maske ziehen, speichern. Abschalten statt löschen: Werte bleiben lesbar.
- Die Tabelle gehört dem Anwender. Spalten wählen, filtern, Massenänderung, CSV-Import — die Ansicht bleibt je Benutzer gespeichert.
- Rechte als Modell, nicht als Sonderfall. Rolle trifft Berechtigung, dazu eine Datensicht: welche Datensätze jemand überhaupt sieht.
- Prozesse gezeichnet, nicht programmiert. Der Editor zeichnet den Ablauf, Auslöser hängen ihn an fachliche Ereignisse.
Eine Angebotsfreigabe, wie sie wirklich aussieht.
Nicht „Antrag → Genehmigung → fertig“. Ein echter Freigabeprozess verzweigt, läuft parallel und überspringt Stufen, die nicht zutreffen. Genau das lässt sich zeichnen — und genau so läuft es dann.
Jeder gestartete Vorgang ist eine eigene Instanz mit eigenem Stand: wo er steht, wer als Nächstes dran ist, wie lange die Stufe offen ist. Aufgaben landen bei einer Rolle, nicht in einem Postfach — mit Vertretung und optimistischer Sperre.
Was unter der Oberfläche selbstverständlich ist.
Keines dieser Themen taucht in einer Demo auf — aber jedes entscheidet darüber, wie sich die Plattform nach drei Jahren Betrieb anfühlt.
API first
Jede Funktion ist zuerst eine API — die eigene Oberfläche ist nur ihr erster Nutzer. Was Sie im Browser sehen, kann jedes andere System genauso aufrufen.
Serverless
Serverless, wo es Sinn ergibt — Rechenleistung pro Anfrage. Wo Dauerlast anliegt, laufen verwaltete Container. In beiden Fällen: keine Server, die jemand patchen oder nachts neu starten muss.
Flexibel skalierbar
Zehn Anwender oder zehntausend, Messewoche oder Nachtbetrieb — die Kapazität folgt der Last, nicht umgekehrt. Ohne Umbau, ohne Vorlauf.
Transportsystem
Beliebige Entities wandern als Paket zwischen Umgebungen und Mandanten — Customizing, Stammdaten, Konfigurationsmodelle. Nichts wird zweimal gepflegt.
Test vor Produktion
Konfiguriert und getestet wird in einer eigenen Umgebung — nicht am offenen Herzen. Erst nach erfolgreichen Tests wird ein Modell produktiv gesetzt.
Versionierung
Jede Änderung an Modellen, Preisen und Prozessen hat einen Stand und einen Gültigkeitszeitraum. Laufende Vorgänge behalten ihre Fassung — nachvollziehbar, rückholbar.
Datenmodell ohne Code erweiterbar
Eigene Felder, Masken und Listen legt der Fachbereich selbst an — ohne Programmierung, ohne Wartezeit auf ein Release.
Europa & DSGVO
Betrieb und Datenhaltung in europäischen Rechenzentren, DSGVO-konform — und keine fremden Skripte, die Nutzungsdaten an Dritte geben.
KI mit Augenmaß
Nicht mit der Gießkanne, sondern nur dort, wo sie messbar hilft — etwa als Ko-Autor für Modellentwürfe. Entscheiden und freigeben bleibt beim Menschen.